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Jobs für Übersetzer: als Fachübersetzer beim FÜD arbeiten.

Jobs für Übersetzer gibt es beim FÜD angestellt und freiberuflich – mit einem echten Fachgebiet statt als Allrounder. Der Fachübersetzungsdienst arbeitet mit muttersprachlichen Fachübersetzerinnen und Fachübersetzern in über 70 Sprachen. Diese Seite erklärt, was wir suchen, wie der Berufseinstieg gelingt und wie Ihre Bewerbung überzeugt – ehrlich und ohne leere Versprechen.


Keine ausgeschriebenen Vakanzen – Initiativbewerbungen sind ausdrücklich willkommen · muttersprachlich + Fachgebiet · dieselbe Seite hilft bei „Jobs Übersetzer“, „als Übersetzer arbeiten“, „Fachübersetzer Jobs“ und „Übersetzer Bewerbung“

MuttersprachprinzipÜbersetzung in die Muttersprache
Vier-Augen-PrinzipÜbersetzen + unabhängige Revision
über 70 Sprachenangestellt oder freiberuflich
DIN EN ISO 17100zertifiziert · Reg.-Nr. 7U517

Kurz & klar

Als Fachübersetzer beim FÜD arbeiten.

Wir suchen keine „Sprachtalente“, sondern Fachübersetzerinnen und Fachübersetzer. Also Menschen, die in ihre Muttersprache übersetzen, mindestens ein Fachgebiet – Recht, Medizin, Technik oder Finanzen – wirklich beherrschen und sauber mit Terminologie arbeiten. Ob Sie angestellt oder freiberuflich arbeiten möchten, klären wir individuell.

Aktuell schreiben wir keine einzelnen Vakanzen aus – dafür sind Initiativbewerbungen jederzeit willkommen. Wenn Sie am Anfang des Berufs stehen, führt der Weg über Studium oder Prüfung, ein Praktikum und – für amtliche Dokumente – die gerichtliche Ermächtigung. Alles Weitere steht weiter unten und in unseren häufigen Fragen.

Anforderungsprofil

Als Übersetzer arbeiten – was der FÜD sucht.

Fachübersetzen ist Facharbeit. Entscheidend ist nicht die Zahl der Sprachen, sondern die verlässliche Kombination aus Muttersprache, Fachwissen und sauberem Prozess. Die folgenden Punkte beschreiben, worauf wir in der Zusammenarbeit achten.

Muttersprachprinzip

Sie übersetzen in Ihre Muttersprache. So entstehen idiomatische, natürlich klingende Zieltexte – die Grundlage jeder professionellen Fachübersetzung.

Ein echtes Fachgebiet

Die verlässlichste Nachfrage liegt dort, wo Fehler teuer sind: Juristische Übersetzung, Medizin und Medizintechnik, Technik, IT und Finanzen. Wer ein Gebiet beherrscht, ist gefragter als der Generalist.

Terminologie & Werkzeuge

Profis arbeiten mit gepflegter Terminologie und CAT-Tools (Trados, memoQ). Sie übersetzen nicht selbst, sichern aber Konsistenz und Tempo – Kernhandwerk des Fachübersetzens.

Vier-Augen-Prinzip

Jede Fachübersetzung durchläuft eine unabhängige Revision. Sie arbeiten also nicht isoliert, sondern in einem Prozess, der Qualität absichert – nach DIN EN ISO 17100.

Ermächtigung für Urkunden

Für bestätigte (beglaubigte) Übersetzungen vor Behörden ist eine gerichtliche Ermächtigung nötig. § 142 Abs. 3 ZPO nennt dafür ausdrücklich vereidigte Übersetzer. Mehr dazu unter vereidigter Übersetzer.

Sorgfalt & Vertraulichkeit

Zahlen, Namen und Fachbegriffe müssen stimmen; Unterlagen bleiben vertraulich. Das sind keine Kür, sondern Berufspflicht – und Teil unserer Zusammenarbeit mit jedem Übersetzer im Netzwerk.

Ehrlich gesagt

Wir versprechen keine Fantasiehonorare und keine Garantien. Was wir bieten, ist verlässliche, faire Zusammenarbeit in einem Netzwerk, das Wert auf sauberes Handwerk legt. Verdienstspannen für den Beruf – belegt aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit – finden Sie einordnend auf der Seite Übersetzer werden.

Rollen & Profile

Fachübersetzer, Übersetzerin, Dolmetscher: Profile.

Der Beruf hat mehrere Ausprägungen. Die meisten Fachübersetzungen entstehen freiberuflich im Netzwerk; rund um Projektsteuerung, Revision und Lektorat gibt es Rollen, die eher angestellt organisiert sind. So ordnen sich die Profile ein.

Profile und Zusammenarbeitsformen für Übersetzerinnen, Übersetzer und Dolmetscher beim FÜD
ProfilAufgabeTypische ZusammenarbeitWas zählt
Fachübersetzer/inSchriftliche Übersetzung in die Muttersprache, in einem Fachgebietangestellt oder freiberuflichFachwissen, Terminologie, Sorgfalt
Vereidigte/r Übersetzer/inBestätigte (beglaubigte) Übersetzungen für Behörden und Gerichtefreiberuflich, mit gerichtlicher ErmächtigungErmächtigung, juristische Genauigkeit
Lektor/in & Revisor/inLektorat und Revision im Vier-Augen-Prinzipangestellt oder freiberuflichSprachgefühl, Fachauge, Konsistenz
Dolmetscher/inMündliche Übertragung – konsekutiv oder simultanprojekt- und einsatzbezogenEchtzeit, Belastbarkeit, Fachvokabular
Berufseinsteiger/inMitarbeit und Einarbeitung über Praktikum oder erste AufträgePraktikum, dann AusbauLernbereitschaft, Sprachbasis, Fachinteresse

Angestellt arbeiten

Eine Festanstellung – etwa in Projektmanagement, Revision oder Lektorat – bietet planbares Einkommen, Einarbeitung und ein Team im Rücken. Ein guter Weg für Einsteiger, die Prozesse und Qualitätssicherung von innen kennenlernen wollen.

Freiberuflich arbeiten

Als freiberufliche Fachübersetzerin oder freiberuflicher Fachübersetzer haben Sie mehr Freiheit bei Fächern, Sprachen und Auslastung. Das verlangt Selbstorganisation und Kalkulation – dafür entscheiden Sie über Ihre Spezialisierung selbst.

Berufseinstieg

Berufseinstieg & Weg in den Beruf.

Es gibt nicht den einen Weg in den Beruf – und Sie müssen nicht alles auf einmal mitbringen. Diese drei Bausteine bringen Sie voran, egal ob Sie studieren, quer einsteigen oder amtlich übersetzen wollen.

Qualifikation aufbauen

Über ein Studium, die staatliche oder IHK-Prüfung – oder als Quereinsteiger mit echtem Fachwissen aus Jura, Medizin, Technik oder Wirtschaft plus sprachlicher Weiterbildung.

Praxis sammeln

Ein Praktikum oder erste Aufträge verkürzen die Lernkurve enorm. Hier lernen Sie Terminologiearbeit, Revision und die Werkzeuge des Berufs an echten Texten – nicht aus einem Video.

Ermächtigung anstreben

Wer amtliche Dokumente übersetzen will, geht den Weg zum vereidigten Übersetzer über das Gericht des Bundeslandes. Der FÜD stellt selbst keine Ermächtigung aus, berät aber zum Weg dorthin.

Für Studierende & Berufseinsteiger

Sie stehen noch am Anfang? Schreiben Sie uns kurz, welches Fachgebiet und welche Sprachen Sie mitbringen. Einen fundierten Überblick über Studiengänge, Prüfungen, Quereinstieg und Verdienst gibt die Seite Übersetzer werden; konkrete Einblicke und Aufgaben beschreibt die Praktikumsseite. Danach genügt eine Initiativbewerbung.

Eine Sprache zu können, ist der Anfang – nicht der Beruf.

Zum Fachübersetzer machen Sie erst Fachwissen, saubere Terminologie, ein geprüfter Prozess und die Verantwortung für jedes Wort.

Zukunft des Berufs

KI, Post-Editing und was menschlich bleibt.

Zum Beruf gehört heute eine ehrliche Antwort auf die KI-Frage. Sie lautet: Maschinelle Übersetzung verändert die Arbeit – sie ersetzt sie in den anspruchsvollen Bereichen aber nicht.

Maschinelle Übersetzung (MT) ist Alltag. Sie verschiebt vor allem einfache, repetitive Texte zunehmend ins Post-Editing (MTPE): Fachleute prüfen Rohübersetzungen, korrigieren und heben sie auf Veröffentlichungsniveau. Das ist keine geringere Arbeit, sondern eine andere – sie verlangt Fachurteil, besonders bei Zahlen, Negationen und Fachbegriffen, wo MT typische Fehler macht.

Menschliche Facharbeit bleiben dagegen die Texte mit Haftungsrelevanz: beglaubigte, juristische und medizinische Übersetzungen. Hier haftet ein Mensch für jedes Wort, und eine Behörde erkennt keine ungeprüfte Maschinenausgabe an. Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das: Wer spezialisiert ist und MT kritisch bewerten kann, hat gute Aussichten – der reine Fließband-Übersetzer gerät unter Druck.

Unsere Haltung

Wir setzen Technologie ein, wo sie hilft – aber nicht dort, wo Recht, Gesundheit oder amtliche Anerkennung auf dem Spiel stehen. Qualität sichern wir über das Vier-Augen-Prinzip und Prozesse nach DIN EN ISO 17100, nicht über ungeprüfte Automatik.

Bewerbung

So bewerben Sie sich beim FÜD.

Weil wir keine einzelnen Stellen ausschreiben, läuft der Einstieg über die Initiativbewerbung. Je klarer Sie Ihr Profil beschreiben, desto besser können wir Sie einordnen. Diese Angaben helfen uns am meisten.

Das gehört in Ihre Bewerbung

  • Kurzer tabellarischer Lebenslauf
  • Sprachrichtungen: Muttersprache und Arbeitssprachen
  • Ihre Fachgebiete (z. B. Recht, Medizin, Technik, Finanzen)
  • Nachweise zur Qualifikation (Studium, staatliche/IHK-Prüfung)
  • ggf. Nachweis der gerichtlichen Ermächtigung
  • Werkzeuge (z. B. Trados, memoQ) und Referenzprojekte
  • ob Sie angestellt oder freiberuflich arbeiten möchten

So läuft es ab

1 · Unterlagen senden. Schicken Sie Ihre Bewerbung über die Kontaktseite – mit einem Satz zu Fachgebiet und Sprachen im Betreff.

2 · Sichtung. Wir prüfen Profil, Qualifikation und Fachpassung. Werktags melden wir uns in der Regel zeitnah zurück.

3 · Kennenlernen & Probe. Passt es grundsätzlich, folgen ein Gespräch und – üblich in der Branche – eine kleine Probeübersetzung im Fachgebiet.

4 · Zusammenarbeit. Danach klären wir Konditionen und Onboarding, angestellt oder freiberuflich.

Bereit für die Initiativbewerbung?

Senden Sie Ihre Unterlagen direkt über das Bewerbungsformular auf dieser Seite und nennen Sie uns Fachgebiet, Sprachrichtungen und Ihre Wunsch-Zusammenarbeit. Fragen zum Beruf beantwortet vorab die Seite Übersetzer werden. Jetzt initiativ bewerben →

„Angefangen habe ich als Quereinsteigerin – aus der Pharmabranche in die medizinische Fachübersetzung. Geholfen hat mir vor allem das Arbeiten im Vier-Augen-Prinzip: Meine Übersetzungen wurden fachlich gegengelesen, und daraus habe ich mehr gelernt als aus jedem Kurs. Heute betreue ich selbst Berufseinsteiger.“

Fachübersetzerin Medizin, seit über fünf Jahren im FÜD-Netzwerk · Quereinstieg aus der Pharmabranche

Sie möchten Teil des Netzwerks werden?

Der Fachübersetzungsdienst arbeitet mit qualifizierten Fachübersetzerinnen und Fachübersetzern in über 70 Sprachen. Ob erfahren oder am Anfang: Beschreiben Sie kurz Ihr Fachgebiet und Ihre Sprachen – wir melden uns. Kontakt aufnehmen →

Häufige Fragen

Jobs für Übersetzer – häufige Fragen.

Welche Voraussetzungen muss ich für einen Job als Fachübersetzer mitbringen?

Der FÜD arbeitet mit muttersprachlichen Fachübersetzern, die in die Zielsprache übersetzen und mindestens ein Fachgebiet – etwa Recht, Medizin, Technik oder Finanzen – sicher beherrschen. Erwartet werden eine einschlägige Qualifikation (Studium, staatliche oder IHK-Prüfung oder belegbares Fachwissen aus einem Quereinstieg), sauberes terminologisches Arbeiten und Verlässlichkeit. Für bestätigte (beglaubigte) Übersetzungen ist zusätzlich eine gerichtliche Ermächtigung nötig; § 142 Abs. 3 ZPO nennt hierfür ausdrücklich vereidigte Übersetzer.

Kann ich mich als Berufseinsteiger oder Quereinsteiger bewerben?

Ja. Berufseinsteiger und Quereinsteiger sind willkommen – „Übersetzer“ ist in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung, entscheidend ist belegbare Qualität. Wer aus Jura, Medizin, Technik oder Wirtschaft kommt und eine Sprache auf hohem Niveau beherrscht, bringt oft genau das Fachwissen mit, das Fachtexte verlangen. Einen strukturierten Einstieg bieten Praktikum, Initiativbewerbung und der Weg zur gerichtlichen Ermächtigung. Mehr zu den Wegen unter Übersetzer werden.

Arbeite ich beim FÜD angestellt oder freiberuflich?

Beides ist möglich. Ein großer Teil der Fachübersetzungen entsteht in einem Netzwerk freiberuflicher Fachübersetzerinnen und Fachübersetzer; daneben gibt es Rollen im Projektmanagement, in der Revision und im Lektorat, die eher angestellt organisiert sind. Welche Zusammenarbeit passt, klären wir individuell – schreiben Sie in Ihrer Initiativbewerbung, was Sie suchen.

Was gehört in eine Initiativbewerbung als Übersetzer?

Sinnvoll sind ein kurzer tabellarischer Lebenslauf, Ihre Sprachrichtungen (Muttersprache und Arbeitssprachen), Ihre Fachgebiete, Nachweise zu Qualifikation und – falls vorhanden – zur gerichtlichen Ermächtigung sowie ein Hinweis, ob Sie freiberuflich oder angestellt arbeiten möchten. Relevante Werkzeuge (etwa CAT-Tools wie Trados oder memoQ) und Referenzprojekte helfen bei der Einordnung. Senden Sie Ihre Unterlagen über die Kontaktseite.

Brauche ich eine gerichtliche Ermächtigung, um für den FÜD zu übersetzen?

Nicht für jeden Auftrag. Fachübersetzungen ohne amtlichen Bestätigungsvermerk können auch ohne Ermächtigung angefertigt werden. Wer jedoch bestätigte (beglaubigte) Übersetzungen für Behörden, Gerichte oder Standesämter erstellen möchte, benötigt eine gerichtliche Ermächtigung des jeweiligen Bundeslandes. Der FÜD stellt selbst keine Ermächtigung aus – den Weg dorthin beschreibt die verlinkte Seite.

Macht KI den Beruf des Übersetzers überflüssig?

Nein, aber der Beruf verändert sich. Maschinelle Übersetzung verschiebt einfache, repetitive Texte zunehmend ins Post-Editing (MTPE), bei dem Fachleute Rohübersetzungen prüfen und auf Veröffentlichungsniveau heben. Beglaubigte, juristische und medizinische Texte mit Haftungsrelevanz bleiben menschliche Facharbeit – gerade bei Zahlen, Negationen und Fachbegriffen entscheidet das fachliche Urteil. Gefragt sind deshalb Spezialisierung und die Fähigkeit, MT kritisch zu bewerten.

Initiativbewerbung

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Kein Bewerbungsportal, kein Umweg: Füllen Sie die Felder aus, hängen Sie Lebenslauf und Zeugnisse an – wir melden uns an Werktagen zeitnah zurück.

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